Wohnhochhäuser, Vorstudie

Architektur: Pysall Architekten

Unsere Leistungen:

Vorstudie Technische Gebäudeausrüstung zur Planung technischer und baulicher Strukturen

  • Untersuchung optimaler Raumkonditionen
  • Untersuchung der Wechselwirkung mit relevanten Bauteilen
  • Bedarfsermittlung aller Medien
  • Vordimensionierung Gebäudetechnischer Anlagen
  • Dimensionierung notwendiger Technikflächen und Schächte, sowie Positionierung im Gebäude
  • Überprüfung des Einsatzes Erneuerbarer Energien
  • Kostenschätzungen zur Beurteilungen der Wirtschaftlichkeit
  • Empfehlungen zu Ausstattungsstandards/Festlegung des Budgets
  • Konzeptvorschläge zur Ver- und Entsorgung der Gebäude

Pysall Architekten über das Projekt:

“Das Konzept für die Entwicklung des Projektes ist ganzheitlich gedacht und geplant. Bereits die grundsätzlichen städtebaulichen Entscheidungen beinhalten den nachhaltigen Umgang mit öffentlichen Gütern und berücksichtigen nicht nur den ressourcenschonenden Bau und Betrieb der Neubauten, sondern stellen sich der Verantwortung, den Parametern des Ortes umfassend zu entsprechen.

Die Fassaden der drei Türme werden mit einer Hochwärmedämmung realisiert, sodass nur ein geringer Bedarf an Wärme- und Kühlenergie besteht. Trotz moderner Klimatechnik mit Zu- und Abluftsystem ist eine natürliche Lüftung über Fenster bzw. eine windkraftsichere Schlitzlüftung in den Obergeschossen möglich. Ein effektiver Sonnenschutz wird durch auskragende Balkone bzw. Sonnenschutz- und Wärmeschutzverglasung sichergestellt. Die raumhohe Verglasung sorgt für eine größtmögliche natürliche Belichtung der Wohnungen bis in die Tiefe und somit für die Reduzierung der Beleuchtungsenergie. Gleichzeitig wird durch ein optimiertes Verhältnis von transparenten und opaken Fassadenflächen eine Minimierung des sommerlichen Wärmeeintrags und notwendiger Kühlenergie sichergestellt. Über umschaltbare Kältemaschinen und Wärmepumpen erfolgt aus Geothermie eine Baukernaktivierung. Mittels Rohrschlangen in den Gründungspfählen der Türme sowie der Bodenplatte der Tiefgarage wird dem Grundwasser im Winter entzogene und im Sommer wieder zugeführte thermische Energie zur gleichbleibenden Temperierung der Stahlbetontragkonstruktion genutzt. Hierdurch kommt das Projekt dem durch das EEWärmeG Entwurf 2011 geforderten Anteil von erneuerbaren Energien am Wärme- und Kälteenergiebedarf eines Gebäudes nach.

Die Auswahl der verwendeten Baumaterialien erfolgt unter Gesichtspunkten der ökologischen Nachhaltigkeit über den Gesamtlebenszyklus. Dies umfasst sowohl Herstellung und Transport als auch Einbau, Nutzung und Recyclebarkeit von Materialien und Produkten.”

www.pysall.net